ORTSWECHSEL – MICHAEL STREUN IM ATELIER BERLIN

Michael Streun, 176 Farb-Ton-Tage in Berlin, 2017, Courtesy der Künstler

Ausstellungsansicht Ortswechsel – Michael Streun im Atelier Berlin, Foto: David Aebi

Ausstellungsansicht Ortswechsel – Michael Streun im Atelier Berlin, Foto: David Aebi

Ausstellungsansicht Ortswechsel – Michael Streun im Atelier Berlin, Foto: David Aebi

Michael Streun, Der Spaziergang – Hommage an Robert Walser, 2017, Courtesy der Künstler

Michael Streun, Robert Walser, 2017, Courtesy der Künstler

Michael Streun, Moin Moin, 2017, Courtesy der Künstler

Ausstellungsansicht Ortswechsel – Michael Streun im Atelier Berlin, Foto: David Aebi

9. Dezember 2017 – 4. Februar 2018

Kunstmuseum

Mit dem neuen Format Ortswechsel lancieren die Kulturabteilung der Stadt Thun und das Kunstmuseum Thun gemeinsam eine neue Ausstellungsreihe, die jeweils während der Cantonale Berne Jura stattfindet. Die Stadt Thun vergibt an Kulturschaffende regelmässig Stipendien für Auslandsaufenthalte. Die Ausstellung Ortswechsel erlaubt einen Einblick in die Schaffensprozesse und Themen, welche die Kunstschaffenden während des Aufenthalts beschäftigt haben. Im Unterschied zu einer üblichen Schau sollen dabei explizit auch Skizzen, Studien und Recherchearbeiten Platz haben. Der Fokus liegt hiermit weniger auf fertigen Werken als auf der Vielfalt der Tätigkeiten, Prozesse und Ziele, für die ein Atelieraufenthalt genutzt wird oder die ein solcher mit sich bringt. Die neue Ausstellungsreihe beginnt mit dem Thuner Künstler Michael Streun (*1965). Er weilte mit einem Stipendium der Stadt Thun von Februar bis Juli 2017 im Wohnatelier in Berlin.

In Ortswechsel zeigt Streun eine Auswahl aus seinen in Berlin entstandenen Arbeiten. Für die Zeit in dieser Stadt hatte er sich möglichst wenig konkrete Projekte vorgenommen, um sich frei auf die Stadt, die Begegnungen und Erfahrungen einlassen und sie auf seine Arbeitsweise wirken lassen zu können. Sein Blick auf die Stadt war jedoch geschärft durch Texte von Robert Walser. Der Schriftsteller, der von 1905 bis 1913 in Berlin lebte, gab Streun mit seinem Ausspruch «Berlin gibt immer den Ton an» einen Leitsatz für seinen eigenen Aufenthalt.

Die Postkarte zur Ausstellung gibt es hier.